
Auf Lücke gesetzt
Im Rahmen der Neuaufstellung der Pastoralverbünde hatte der ausgelobte Wettbewerb die Neuplanung des Pfarrheim inklusive Pfarrwohnung, die Umplanung der ehemaligen Vikarie zu einem Verwaltungsgebäude und die Neugestaltung der Außenbereiche zur Aufgabe.
Der neue Baukörper, zwischen Kirche und alter Vikarie auf Lücke gesetzt, ermöglicht die gewünschte Verknüpfung zwischen Steinstraße und Stiftsplatz. Die Raumkante zum Stiftsplatz bleibt als Hinweis auf den historischen Kreuzgang erhalten. Dem Denkmalschutz geschuldet, wird durch die Freistellung der ursprüngliche Charakter der Einzelbaukörper von Kirchenschiff und alter Vikarie gestärkt.
Die erstrebenswerte Interaktion der Kirche mit der Öffentlichkeit wird durch die Situierung der Einzelbereiche gefördert. Die Alten zum Stiftsplatz, die Jungen zur Steinstrasse, die Gemeinde zum Kirchhof. Das freigestellte Pfarrheim mit Hauptzugang vom Stiftsplatz, verliert so seine enseitige Ausrichtung und belebt das städtische Leben mit der einladenden Abfolge von Kapelle, Jugendcafé und alter Vikarie (Pfarrbüro).
Die alte Vikarie wird über die Rampe im Erdgeschoss und über den Steg im Obergeschoss barrierefrei erschlossen. Eine neue Maueröffnung im Kirchturm verbindet den Meditationsraum mit dem Treppenhaus.



WETTBEWERB
Pfarrheim St. Walburga
ORT: | Meschede |
AUFGABE: |
Neubau des Pfarrhauses, des Pfarrheims und Umbau |
AUSLOBER: | Kath. Kirchengemeinde Meschede-Bestwig |
TYPOLOGIE: | Kultur [KUL] |
JAHR: | 2013 |
ERGEBNIS: | 1. Preis |
STATUS: | in Planung |
